„Todgesagte leben bekanntlich länger – so auch das Büro: Auch wenn Mitarbeitende Homeoffice bevorzugen, bleiben Präsenzräume und Büroflächen für Unternehmen und Karrieren unverzichtbar.
Zwar lieben viele Angestellte die Flexibilität, Zeitersparnis und Work‑Life‑Balance, die das Arbeiten von zu Hause ausbietet, doch zeigen aktuelle Studien, dass zu viel Homeoffice die Karrierechancen beeinträchtigen kann. Wer regelmässig im Büro fehlt, wird von Vorgesetzten seltener gesehen, hat weniger informelle Kontakte und gilt bei Beförderungen oder Gehaltserhöhungen als weniger präsent und engagiert – ein klassischer „Proximity Bias“.
Laut Forschung sinkt die Wahrscheinlichkeit von Beförderungen oder Gehaltszuwächsen, wenn Mitarbeitende überwiegend remote arbeiten, verglichen mit Kolleg:innen im Büro oder im hybriden Modell.
Mitarbeitende, die selten vor Ort sind, verpassen zudem „informelle Karriereboosts“ wie Gespräche am Kopierer oder zufällige Ideen‑Austausche, die nicht in digitalen Meetings stattfinden.